Kategorien

Archive

Das Deeskalationstraining

Die Klasse 5R2 veranstaltete am 21.10.09 ein Deeskalationstraining.

Deeskalation bedeutet das Verhindern von Konflikten und sich aufschaukelnden Prozessen (Teufelskreise) und ist die schwierigste Aufgabe im Konfliktmanagement. Oft wird dieser Begriff im Friedensdienst und bei Demonstrationen verwendet. Der Deeskalation dienen eine nicht-aggressive Wortwahl und Verhaltensweisen. Auch negativ besetzte Begriffe (z. Bsp. blöde Kuh oder Blödmann) sollten vermieden werden.

Als erstes stellte die Klasse 5R2 viele Regeln auf, die an deisem Tag beachtet werden sollten. Beispielsweise wurde dabei folgende Sachen festgelegt: keine Beschimpfungen, kein Zickenkrieg, kein Herumschreien, usw. Die Kinder,  welche sich nicht an die Regeln hielten, mussten Kniebeugen machen. Manche mussten zehn Stück machen und manche machten freiwillig fünfzehn Stück. Als die Kinder alle ein Namensschild bekommen hatten, fingen sie an zu spielen. Als erstes spielten sie „Elefant“. Dieses Spiel ging so: zwei der Kinder spielten die Elefanten. Sie mussten den rechten Arm an die Nase tun und den anderen Arm dadurch schieben, wodurch ein Rüssel entstand und sie zu Elefanten wurden. Die Elefanten hatten die Aufgabe die übrigen Kinder mit dem linken Arm zu fangen (also mit dem Rüssel). Nach diesem lustigen Spiel hatten alle erst mal ungefähr 5 Minuten Pause, in denen sie essen und trinken konnten.

Nach der Pause ging es schon lustig weiter, denn alle Kinder bekamen Zettel und Stifte und sollten aufmalen, was sie am besten können, z. Bsp. gut malen, gut rechnen, gut faulenzen oder gut schlafen. Danach musste jedes Kind sein Gemaltes den anderen erklären, was ganz schön Zeit in Anspruch nahm. Anschließend war wieder Pause, die wieder 5 Minuten dauerte.

Dann spielte die Klasse weiter, diesmal das „Schiff-Spiel“. Und das ging so: alle mussten sich auf Bänke (die zusammen gestellt waren) stellen, die das Boot darstellen sollten. Ringsherum waren „Haie im Wasser“. Diese stellten sich alle in ihrer Fantasie vor. Alle Kinder  sollten sich selbständig de Namen nach alphabetisch auf dem Schiff aufstellen. Als das alles ohne Fehler geschafft war, mussten sie sich auch noch nach Geburtstag ordnen. Übrigens mussten alle aufpassen, dass die, die nach hinten oder nach vorne laufen oder klettern mussten, nicht vom „Schiff“ herunterfallen. Danach hatten sie denn wieder eine und auch die letzte Pause.

Danach spielte die Klasse das letzte Spiel. Es hieß Hundehütte und ging so: es gab zwei Hundefänger. Der Rest der Klasse waren die Hunde. Die Hundefänger hatten die Aufgabe die Hunde zu fangen. Wer gefangen wurde, war nun eine Hundehütte und mussten sich auf ihre vier „Pfoten“ stellen. Um wieder frei zu kommen, mussten die restlichen Hunde unter der Hundehütte hindurch rutschen.

Bei den Spielen lernten wir, dass jeder auf den anderen aufpassen muss. Vor allem auf die Kleineren und Schwächeren. Rücksichtnahme und dem anderen zuhören gehörten auch dazu. Probleme sollten immer durch vernünftige Gespräche miteinander gelöst werden. Gewalt darf bei der Problemlösung keine Rolle spielen.

Dieser Artikel wurde verfasst von: Nico Knüppel und Pia Kleiszmantatis.

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst diese HTML-Befehle nutzen

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>