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Medienkompetenztraining web@train

In der Woche vom 26.11. bis 30.11.2012 fand das Projekt „Medienkompetenztraining“ statt. Daran waren 4 Klassen der Klassenstufe 6 beteiligt und damit insgesamt 95 Schüler. Das Projekt wurde zusätzlich durch 4 Lehrkräfte und die Schulsozialarbeiterin begleitet.
Am 27.11. wurden die daran interessierten Eltern zu einem Gesprächsabend eingeladen. Auch diese Veranstaltung ist durch Lehrkräfte und Schulsozialarbeieter begleitet worden.
Durchführende Institution war das Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining“, vertreten durch Frau Damaris Freischlad.
Die Schwerpunkte für das Training wurden durch Vorabumfrage unter Schülern, Eltern und Lehrern ausgewählt. Zusätzlich wurden immer die Bedürfnisse der jeweiligen Klassen individuell berücksichtigt.

Schwerpunkte waren: Handynutzung
  Social-Communitys (Facebook & Co) und Chaträume
  Selbstpräsentation in sozialen Netzwerken
  Umgang mit privaten Daten
  Happy Slapping
  Datenschutz
  Cybermobbing
  Urheberrecht
  Technische Attacken
  Gewalt- und Rechtsradikale Musik
  TV-Sendungen
  Rollenvorbilder und Männer- und Frauenbild in den Medien
  Pornographie
  Pädophilie im Internet
  Gewaltdarstellungen im Internet (Snuff, Bum-Fight, Rape-Sites)
  Jugendgefährdende Gewaltspiele
  Suchtgefährdende Online-Rollenspiele
  Identitätsproblematik in Rollenspielen
  Medienabhängigkeit
  Betrug und Abzocke im Internet

 Frau Freischlad hat den Schülern Nutzungsmöglichkeiten von Communities und den oft unbedachten, unbefangenen Ungang bei Veröffentlichung privater Daten erklärt. Dabei durften die Kinder ihre eigenen Profile unter facebook öffnen. Anhand dieser Daten wurden sehr wichtige Grundsätze der Profilerstellung besprochen. Was auch für die Eltern sehr interessant war. Wer weiß denn schon, dass jemand er sich bei facebook ein Profil erstellt mindestens 13 Jahre alt sein muss und dass es unterschiedliche Profile für Kinder und Erwachsene gibt?
Videobegleitendes Material wurde als Hilfestellung genutzt, um besonders das Problem des Cybermobbings zu besprechen. Das Thema „Abzocke, technische Attacken und Risiken beim Urheberrecht“ spielte besonders in der Elternversammlung eine Rolle und wurde anschaulich und verständlich erklärt.
Frau Freischlad sensibilisierte die Schüler für die Nutzung des Handys, besonders das Nutzen der Internetfunktion und der Bluetooth- Einstellung.
Sehr wichtig und ansprechend für die Kinder war das Thema „Gewalt- und suchtgefährdende PC- und Konsolenspiele“, sowie die Nutzung des Fernsehens.
Durch gezielte Fragestellung lies sich die oft unbegrenzte und ungeregelte Nutzung dieser Medien bei den Kindern erkennen.
Der Bereich Pornographie wurde ausschließlich in der Elternversammlung besprochen und hat die Eltern sehr zum Nachdenken angeregt.
Es wurden „Künstler“ und Lieder analysiert und nach Strategien gesucht, Kinder und Jugendliche zu bewegen, die Lieder einer kritischen Betrachtung zu unterziehen.
Insgesamt war diese Veranstaltung für alle Kinder, Eltern und Lehrer gleichermaßen wichtig und lehrreich, da entscheidende Punkte unserer heutigen Medienwelt und die damit verbundenen Risiken angesprochen wurden.
Wir danken der Stadt Waren (Müritz) und dem Präventionsrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, ohne deren finanzielle Unterstützung dieses Veranstaltungen nicht möglich gewesen wären.
Ines Weber
RegS „Friedrich Dethloff“ Waren (Müritz)

 

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