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Schüleraustausch der Klassenstufe 9R nach Suwalki/Polen

Ein Bericht von Laura Seitz

Nach der langen Vorbereitung und Planung der Fahrt ging es am Sonntag, dem 15.11.2009, vom Warener Bahnhof los. Alle waren sehr aufgeregt. Das war deutlich zu spüren. Die Zugfahrt dauerte 11 Stunden, denn Suwalki liegt im Norden Polens und an der Grenze zu Litauen. Die Schüler vertrieben sich auf unterschiedlichster Art und Weise die Langeweile; einige schliefen, andere hörten Musik, andere tauschten ihre “Fressalien“ untereinander aus, und es gab welche, die sich einfach unterhielten. Als wir abends (22.30h) endlich angekommen waren, ging der ganze Spaß richtig los: da wir unsere Gastfamilien nicht richtig kannten, wurden wir noch schnell aufgeteilt und den Rest des Tages verbrachten alle bei ihren Familien. Am nächsten Tag wurden wir in der Schule feierlich durch den Direktor begrüßt, der sich als sehr jung, freundlich und lustig herausstellte. Danach gab es ein traditionelles, polnisches Gericht in der Schulmensa. Es wurden Ausflüge mit uns gemacht, um uns zu zeigen, dass Suwalki eine schöne Landschaft bzw. Natur hat. Wir erkundeten ein Museum mit deutsch-polnischem Fremdenführer, der immerzu hin- und her übersetzte.
Wir wanderten durch einen Wald und als wir alle ausgekühlt waren, ging es mit dem Bus zurück und einige verabredeten sich bei McDonalds.
Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam mit den polnischen Gastgeschwistern und Robert (der unseren Reiseleiter “spielte“ und ohne den der ganze Schüleraustausch gar nicht möglich gewesen wäre) mit dem Bus nach Warschau. Dort angekommen machten wir erst mal eine Sightseeing-Tour mit Fremdenführer. Dann kam das Ereignis, auf das sich alle freuten: 3 Stunden Powershopping!
Zum Glück konnten wir am nächsten Tag etwas länger schlafen, denn wir waren erst spät zurück.
Dann, wieder fit, gab es in der Schule eine Unterrichtsstunde „Volkstänze“. Alle machten fröhlich mit, obwohl die Musik nicht ganz den Geschmack traf. In dieser Woche gab es außerdem eine Disko, die mit zu den Highlights zählte. Also, wer mal richtig Lust hat, „PO60“ zu tanzen und richtig abzufeiern, sollte unbedingt mal nach Suwalki fahren!! ;-)


Außerdem fuhren wir auf einen Bauernhof (auf dem wir auch schliefen) und dort spielten wir gemeinsam eigenartige, aber lustige Spiele.J
Insgesamt war es ein tolles Erlebnis, bei dem man selbst Erfahrungen sammeln konnte.
Es wurden viele E- mail- Adressen und Telefonnummern ausgetauscht, um in Kontakt zu bleiben.

Meinungen meiner Mitschüler:

Max Filbrich: Den vorletzten Tag waren wir am Bauernhof. Dort wurden wir in die Regeln eingewiesen, am Abend spielten wir lustige Spiele und machten Disko. Das schönste für mich waren die Tiere dort und am nächsten Morgen reisten wir ab. Dies war der letzte Tag in Polen, ein sehr besonderer für mich, denn wir trafen den Präsidenten der Stadt. Ich sagte ihm, was wir erlebt hatten und wo wir überall waren. Am Abend aß ich dann noch mit Freunden in der Pizzeria Digrasso. Wir nannten das dann Abschlussessen. Der Morgen brach an und der Abschied nahte, wir standen alle am Zug und sagten „Tschüß“. Ich tauschte noch meine Handynummer mit den anderen aus und musste Abschied nehmen. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal.

Dominique Lindner: Die Tage waren für uns ereignisvoll , lehrreich, lustig und bei manchen auch mit Liebe erfüllt. Meiner Meinung nach hatten auch alle letztlich nette, sich um sie sorgende Gastfamilien. Und auch wenn nicht unbedingt immer die Möbel der Einrichtungen das Neuste vom Neusten waren, haben die Polen das mit ihrer Gastfreundlichkeit wieder hinbekommen. Ich denke auch, dass in der Luft des Bauernhofs die meisten Emotionen waren. Und ich muss sagen, es war doch eine recht schöne Fahrt.

Wir machten danach für die zukünftigen Suwalki- Fahrer eine Umfrage.
Hier sind die Ergebnisse:

1. Welchen Eindruck hattest du vor und nach dem Schüleraustausch von Polen.

Anne Hefele: Vor: (oh mein Gott) das wird schon lustig.
Nach: war lustig und hat Spaß gemacht

Stephanie Wöllert: Am Anfang hatte ich Vorurteile und am Ende kann man doch sagen, es war eine Erfahrung wert.

2. Wie schätzt ihr den Aufenthalt in den Gastfamilien ein?

Stephanie Wöllert: Also über meine Gastfamilie kann ich nur Positives sagen! Sie konnte gut Englisch und deswegen hatten wir keine Verständigungsprobleme. Ihre Wohnung war auch schön und vor allem modern und sauber. Sie hat mich immer gefragt, ob ich etwas trinken oder essen möchte.

Christina Pritcin: In meiner Gastfamilie hab ich mich wohl gefühlt und meine Gasteltern und Gastschwester haben sich gut um mich gekümmert.

Lea Klischewsky: Ich war froh, dass ich bei so einer lieben und lustigen Familie war. Ich fühlte mich, als wäre ich ein Mitglied der Familie.

3. Wie habe ich das Verständigungsproblem gelöst?

Lucas Staffeld: Ich habe Englisch gesprochen.

Nancy Metz: Ich habe mich mit meiner Gastfamilie gut verständigt. Mit meiner Gastschwester habe ich Englisch gesprochen.

Dominique Lindner: Mit Händen, Füßen, Englisch und einem Wörterbuch.

4. Welche Ratschläge würde ich Schülern geben, die am nächsten Schüleraustausch teilnehmen?

Dominique Lindner: Man sollte das Wörterbuch mitnehmen, sich vorbereiten und gut informieren.

Otto Filbrich: Man brauch gute Englischkenntnisse und sollte immer gelassen bleiben.

Lena Dittrich: Das man nicht nur mit negativen Gefühlen und Gedanken dahin fahren soll, sondern es einfach auf sich zukommen lassen soll.

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