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Theaterfahrt nach Güstrow für alle 5. Klassen

In der letzten Schulwoche in diesem Kalenderjahr stand für die drei 5. Klassen ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm. Wir fuhren gemeinsam mit unserern Klassenlehrerinnen nach Güstrow zu dem musikalischen Märchen „Zwerg Nase“.
Pünktlich um 9:15 Uhr fanden wir uns dazu vor dem Haupteingang der Schule ein und gingen dann zusammen zur Bushaltestelle in der Rosa-Luxemburg-Straße, wo auch bald die zwei Busse, die uns nach Güstrow zum Theater bringen sollten, eintrafen. Die 5R1 und die 5R3 fuhren in einem Bus, die 5R2 hatte einen Bus für sich.
Nach etwa einer einer Stunde Busfahrt kamen wir auch schon an. Noch vor der Veranstaltung wurden die 9 Schülerinnen und Schüler von uns, die mitspielen durften und schon vorher von uns ausgewählt wurden, von einer Mitarbeiterin des Theaters in Empfang genommen und ins Spiel eingewiesen. Die anderen suchten bald ihre Plätze auf. Um 11 Uhr begann das Stück.
Zu Beginn des Stückes führte uns eine Französin, sie war wohl auch die Komponistin, in die Handlung ein. Gleich in der ersten Marktszene sahen wir 5 unserer Klassenkameraden auf der Bühne. Sie spielten Kunden an dem Marktstand von Jakobs Mutter. Ihnen war die böse Zauberin offensichtlich auch nicht ganz geheuer, bei ihrem Auftauchen wichen sie gleich zurück. Dann erfuhren wir, wie Jakob verzaubert und zu einem vorzüglichen Koch ausgebildet wurde. Da ihn nicht einmal seine Eltern wiedererkannten, lief er fort und bewarb er sich als Koch bei dem Herzog. Als er die Leibspeise des Herzogs zubereiten musste, traten unsere anderen 4 Mitschüler als Köche auf. Auch sie spielten wirklich toll mit.
In dem Schloss des Herzogs begegnete Jakob der ebenfalls verzauberten Gans Mimi. Mit ihrer Hilfe konnte er sich zum Schluss wieder zurückverwandeln. Er versprach Mimi als Dank dafür, sich niemals von ihr zu trennen. Da fielen von ihr die Federn ab und sie verwandelte sich in ein schönes Mädchen. Die böse Zauberin, die gleichzeitig die Gräfin gespielt hatte, hatte am Ende ihre Zauberkraft verloren.
Die Schauspieler mussten nicht nur spielen, sondern auch gut singen können. Interessant war auch, dass mit ganz einfachen Mitteln Musik gemacht wurde. So kamen mit Wasser gefüllte Flaschen, Gläser, Messer und Gabeln, eine Salatschüssel zum Einsatz. Zur Untermalung der Handlung wurden aber auch Instrumente wir Gitarrlele, Cajon, Melodica und Trommeln eingesetzt.
Gegen 14 Uhr kamen wir dann wieder hier in Waren an.
Den meisten gefiel das Stück und ganz besonders, dass von uns auch welche mitspielen durften.
Ein besonderes Dankeschön an dieser Stelle auch an den Förderverein, der uns finanziell unterstützte.
Corinna Kähler, Kl. 5R2

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